documenta 12

Auf nach Kassel zur documenta (nur Original in kleinschreibung)!

Kassel ist ein wunderlicher Ort. Obwohl es dort von mausgrauen Gebäuden aus den 50ern wimmelt, gilt diese Stadt als schön. Man verkauft dort Kronkorken ohne Flasche, die noch dazu vergoldet sind. Nie war es leichter Teil eines Orientierungssystems zu sein.

Folgen Sie mir nun zu einer kurzen Führung durch die Ausstellung. Diese Führung erhebt den Anspruch, unvollständig zu sein, und soll mindestens so unterhaltsam wie der S-Guide zur documenta sein.

Wir haben nun den documenta-pavillion betreten. Ein Ready-Made ohne Titel spielt mit dem Verbot, die Exponate zu berühren.

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Wir gehen an einer bequemen Sitzecke und einem Wandteppich, der isolierte Logos und Embleme kontrastiert symbolisiert, betrachten wir einige stahlharte Kalligraphien

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Afrika befindet sich nicht nur im Fokus der Kongo-Konferenz von 1884-85, sondern auch dieser Ausstellung. Denn vorbei an einigen Vorschlägen für bessere Kriegsführung finden wir den hauptsächlichen Götzen unserer Tage, den Benzinkanister in mannigfaltiger Form, jedoch ohne Rauchverbot, dafür aber auch als Boot, dessen Seetüchtigkeit allerdings bezweifelt werden muß. Nachdem wir gelernt haben, daß man Geld sehr wohl essen kann, lernen wir auch noch, wie man einen Motor auseinandernimmt.

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Wohligere Formen findet man nur ein paar Schritte weiter.

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Will man die Grenzen der Kunst auf der documenta 12 entdecken, so muß man nur genau hinsehen. Doch auch die documenta bemüht sich um artgerechte Haltung, hier z.B. werden TFTs in Rudeln gehalten, dafür schlagen die Stühle Wurzeln.

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Moderne Malerei at it’s best? Wir haben keine Ahnung, aber die Fotographie haben wir im Griff, genau wie die Sexindustrie (ey, das hängt in der angesehensten Kunstausstellung wo gibbet, sie Schmock!)

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